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    Wärmepumpe steigert Wert ihres Hauses

    Die Wärmepumpe reduziert nicht nur die Heizkosten und CO2,
    sondern steigert auch den Wert Ihres Hauses.
     von Jörg Engmann 

    Die Heizöl- und Gaspreise schwanken stark, kennen aber seit längerem nur den Trend nach oben. Die aktuellen Preise für Heizöl sind bei € 1,50 bis € 1,65. Die politische Lage und die damit verbundenen Engpässe auf den Rohstoffmärkten lassen kaum eine Entspannung erwarten. Umgekehrt waren die Strompreise bedingt durch die nachhaltigen Energien – insbesondere Wind und Sonne – relativ stabil. Darüber hinaus muss sich Deutschland, die EU aber auch jeder Hauseigentümer fragen, wie resilient sind wir eigentlich und wie können wir unsere Abhängigkeiten vor totalitären Staaten und aggressiven Politikern reduzieren?

    Damit gewinnt das elektrische Heizen mit einer Wärmepumpe an Bedeutung und hilft auch dem Hauseigentümer:

    1. Es sinkt die Abhängigkeit von Öl und Gas und damit das Preis- und Verfügbarkeitsrisiko.
    2. Weniger abhängig von totalitären Staaten
    3. Mehr Energieanteil aus heimischer Produktion, wie Sonne, Wind, Biogas, Wasser.
    4. Die CO2 Emission wird erheblich reduziert.
    5. Und die jährlichen Heizkosten sinken deutlich.

    Wie hoch sind die jährlichen Heizkosten mit einer Wärmepumpe im Vergleich zu Öl- oder Gas?

    Die Heizölpreise der letzten 6 Monate an (Stand 1.9.26) stiegen von ca. €1,10 auf € 1,50-1,65/Liter. Selbst wenn man nur einen Durchschnitt von € 1,30 je Liter zu einem Strompreis von € 0,30/KWh vergleicht, ergibt sich das unten dargestellt Bild. Wärmepumpen haben unterschiedliche Wirkungsgrade, die sich in der Jahresarbeitszahl (=JAZ) ausdrücken. D.h. um so höher die JAZ um so mehr Heizenergie gewinnt man aus dem Strom und damit umso geringer der Stromverbrauch. Darüber hinaus erspart man sich die Kosten für Kaminkehrer und Emissionsmessung, der Service wird häufig 40-60% günstiger und der Betreiber einer Wärmepumpe erhält eine Reduktion des Netzendgeldes.

    Fazit: Ob der bisherige Heizölverbrauch 2.000 oder 3.000ltr/Jahr war, die jährlich Kosten reduzieren sich mit einer Wärmepumpe um ca. 50-65%. Das ist die aktuelle Situation und die Frage ist, wie geht es mit den Preisen weiter?

    Darüber hinaus zeigen uns die intensiven und langen Hitzeperioden sowie die Starkregen und klimabedingten Katastrophen, dass wir so nicht weiter machen können und wir unsere Klimaanstrengungen weiter verstärken müssen. Die Wärmepumpe reduziert je nach JAZ die jährliche CO2-Emission gegenüber Heizöl um 68-78% und gegenüber Gas um 58-71%. Das sind bei einem bisherigen Heizölverbrauch von 2.000ltr 3,6 bis 4,1 Tonnen und bei einem Gasverbrauch von 20.000KWh 2,3-2,8 Tonnen je Jahr.

    Warum ist die Wärmepumpe trotz höheren Anschaffungskosten die kostengünstigere Lösung? 

    Die Ersatzinvestition einer Gas- oder Öl-Heizung liegt häufig bei ca. €12.-14.000. Dem gegenüber kostet der Umbau auf eine Wärmepumpe nach Abzug der aktuellen Förderung häufig bei €25.-30.000. Rechnet man die Gesamtkosten der Investition plus die jährlichen Heizkosten, zeigt sich, dass die Gesamtkosten einer Wärmepumpe typischerweise nach 10-12 Jahren geringer sind als bei einer Öl- oder Gasheizung. Da sind noch keine Risiken für weitere Preiserhöhungen oder CO2 Abgaben enthalten. 

    Warum erhöht der Einbau einer Wärmepumpe auch den Immobilienwert

    Da die Wärmepumpe nur ein Drittel bis ein Fünftel der Energie in KWh wie bei Gas- oder Öl benötigt, reduziert sich der Energieverbrauch je qm und Jahr entsprechend. Damit verbessert sich die Energieklasse um mindestens eine sehr häufig sogar um 2 Stufen. Beispiel: Ein Haus mit 120 qm benötigt bisher 1.500 Liter Heizöl oder 15.000KWh Gas und hat damit 125 KWh/qm*a und ist somit in der Energieklasse C. Mit einer Wärmepumpe je nach JAZ von 3,5 bis 4,5 reduziert sich der jährliche Verbrauch je qm und Jahr auf unter 50 KWh und das Haus wird in die Energieklasse A eingestuft. Die Verbesserung der Energieklasse von D auf B bedeutet einen höheren Preis auf dem Immobilienmarkt von typischerweise 3-5% und bei C auf A von 5-7%. Angenommen o.g. Haus kostet 500 T€, wäre bei 5% die Wärmepumpe bereits ausgeglichen – und bei Ihnen?

    Screenshot

    Wo bekomme ich weitere Informationen?

    Am 21.11.2026 in Möhrendorf: Tag des offenen Heizungskellers

    Am 21.11.2026 beim ASV: Ausführlicher Live Vortrag: Heizungsmodernisierung mit LW-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden beim La Sicilina/ASV

    Bei Fragen, kontaktieren Sie uns unter:
    moehrendorf@energiewende-erhlangen.de

  • AK Strategie

    Heizen: Risiko hoher Preise reduzieren?

    Viele Hausbesitzer brauchen für ihre Heizkosten gute Nerven: Öl- und Gaspreise explodieren. Wie wirkt sich künftig die CO2-Steuer aus? Viele dieser Faktoren sprechen klar für höhere Preise. Hausbesitzer mit einer Wärmepumpe sind da wesentlich entspannter: Die jährlichen Kosten waren schon vor der Krise deutlich geringer, über die Lebenszeit der Heizung sind Wärmepumpen günstiger als Verbrenner-Heizungen, der Wert Ihrer Immobilie steigt häufig um 6–10 % UND jede Umstellung auf eine Wärmepumpe reduziert viele Tonnen CO2. Der Energiewendeverein ER(H)langen unterstützt Sie auf Ihrem Weg zu einer günstigen Heizlösung, zu mehr Unabhängigkeit von den Risiken und zu mehr sauberer Energie. Wir liefern Ihnen Daten, Fakten und viel Erfahrung UND sind unabhängig und neutral von Herstellern, Installateuren und Energielieferanten. Die Bundesförderung für den Einbau einer Wärmepumpe beträgt nach wie vor maximal 70 % der maximal förderfähigen Investitionskosten von 30.000 €. Informieren Sie sich unter:

    https://www.energiewende-erlangen.de/verein/unsere-beratungsangebote/heizungsmodernisierung-mittels-waermepumpen/: Heizen: Risiko hoher Preise reduzieren? https://www.energiewende-erlangen.de/waermepumpen-faqs/: Heizen: Risiko hoher Preise reduzieren?

    Oder direkt an unseren Kontakt: moehrendorf@energiewende-erhlangen.de